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WIE SIND METEORE ZU SEHEN?

Wo auch immer Sie nach Meteoren Ausschau halte - die Beobachtung gestaltet sich überall gleich einfach. Das beste Hilfsmittel ist das bloße Auge. Jedes optische Instrument, auch schon ein kleines Fernglas, schränkt das Gesichtsfeld ein. Folge: Sie sehen weniger Sternschnuppen. Wenn es nachts meist nicht zu kalt wäre, könnte man sich einfach in eine Liegestuhl setzen und das kosmische Schauspiel genießen. Wenn Sie entsprechend warme Kleidung tragen, ist das natürlich trotzdem möglich (zum Thema richtige Bekleidung empfehlen wir Ihnen den Artikel von Jost Jahn). Falls Sie über ein Auto mit Dachfenster verfügen, haben Sie einen warmen und obendrein noch mobilen Beobachtungsstandort. Wie Sie Meteore erfolgreich fotografieren, erfahren Sie in einem (englischsprachigen) Beitrag von Jerry Lodriguss. Alle, die ein ambitioniertes, vielleicht sogar wissenschaftliches Beobachtungsprogramm planen, finden auf der Leoniden-Seite von Jost Jahn eine sehr umfangreiche Auflistung und Beschreibung geeigneter Software.

Auf jeden Fall müssen Sie in die richtige Richtung schauen, um die maximale "Ausbeute" an Sternschnuppen zu erzielen. Die Leuchtspuren aller Meteore eines Schauers lassen sich zwar zum Radianten zurückverlängern. Die meisten Sternschnuppen leuchten aber nicht dort, sondern in etwa 40 bis 60 Bogengraden Entfernung am Firmament auf. Steht der Radiant also z.B. halbhoch im Norden, so schauen Sie am besten in gleicher Horizonthöhe nach Nordwesten oder Nordosten oder aber senkrecht nach oben. Aber wenn Sie nicht gerade ein wissenschaftliches Beobachtungsprogramm durchführen, werden Sie ohnehin den Blick schweifen lassen.

Zahlreiche Menschen beobachten die Perseiden 2015 auf dem Großen Feldberg im Taunus. Quelle: Somersault Clicks.